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Schliebmich -kulinarische Köstlickeiten und Fastenzeit, passt das zusammen?-

Micha hat Bratheringe zubereitet und mich als Probeesser auserkoren. Geht es noch grausamer... während des Fastens?

(bisher)
Dann holt er zwei mitgebrachte Teller aus dem Nichts, legt jeweils einen geflochtenen Metallring vor mich und einen vor sich auf den Tisch und stellt die Teller darauf. Ich ignoriere die Ringe. Wahrscheinlich laufen bereits alle 500 Mitarbeiter hier im Laden mit diesen Teilen rum. Meine Gedanken schweifen ab,

versuchen sich vorzustellen wozu die Dinger sonst noch gut sein könnten, bis mich Michas Stimme wieder ins Hier und Jetzt zurückholt.
Mein Blick wird gefesselt von einem Brathering der sich verführerisch auf meinem Teller räkelt. Also räkeln tut er sich nicht gerade, ist ja bereits seit längerem tod, aber verführerisch sieht es schon aus, so wie er da liegt. Und er duftet. Ich muss schlucken sonst läuft’s mir aus den Mundwinkeln. Ich liebe Bratheringe und im Moment liebe ich sie besonders.
„Probier mal die sind gut!“, fordert Micha mich auf.
„Warum muss Gott mich so derart auf die Probe stellen? Was habe ich angestellt, dass es mich so hart trifft?“, geht es mir durch den Kopf. Wochenlang läuft mir dieser Kerl nicht über den Weg und dann, genau dann wenn ich faste, kommt dieser Blödmann und serviert mir auf nüchternem Magen – Bratheringe!
Kategorien: Aus meinem Leben | 0 Kommentare

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