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Was kostet die Welt - Fortsetzung Teil 4 -

Parksünder und die städtischen Eintreiber

Später in der Straße, in der ich mein Auto geparkt hatte, blieb ich wie angewurzelt stehen. <The Lady In Black>, mit dem Stadtwappen auf der Brust und

dem kleinen elektronischen Helfer in der Hand, war gerade damit beschäftigt die Stadtkasse zu füllen. Man erkennt sie meist schon von weitem. Außer den Knöllchenfrauen gibt es wohl keine Gattung, die mitten im Getöse der Stadt nahezu regungslos rumsteht, auf Armaturenbretter starrt und Nummernschilder anguckt. Ich glaubte ihren Jubel regelrecht hören zu können, wenn sie mal wieder einen Falschparker ausgemacht hatte. „Wegelagerer“, dachte ich. Musste das denn jetzt sein? Ich hatte doch bloß vergessen den Hausmeister anzurufen, und –ZACK - wieder fünf Euro ärmer.
„Da hätte ich dem armen Kerl von vorhin auch die anderen drei Euro geben können, wo ich gerade mal beim Geldverprassen bin“, dachte ich etwas angesäuert. „Zumindest brauche ich jetzt mein Auto nicht mehr wegstellen!“ Hätte mir jetzt jemand gesagt, dass ich zum Feierabend noch ein zweites Knöllchen an der Windschutzscheibe finden würde, ja dann hätte ich mir sicherlich doch noch die Mühe gemacht und den Hausmeister angerufen. So war ich dann ein paar Stunden später noch mal (weil unbelehrbar) um fünfundzwanzig Euro ärmer und wirklich richtig sauer.
Kategorien: Aus meinem Leben | 0 Kommentare

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