Skip to content

-Schliebmich- Zeit durch Fasten

Plötzlich habe ich Zeit. Es ist auffallend wieviel Zeit man haben kann, wenn man es zulässt!

17:30 Uhr
Ich schalte den Röhrenamp an und nur wenige Minuten später ertönt  We get Requests von Oscar Peterson aus meinen Elektrostaten von Silberstatic. Ein Traum, besser als Life.
„Der Dirk Jessberger (der Entwickler) ist ein Zauberer!“, fährt es mir durch den Kopf. Und das ist

der letzte Gedanke für die nächste halbe Stunde, denn die Musik nimmt mich absolut gefangen, trägt mich weg von Bratheringen in Australien und Pastavariationen zuhause. Ich komme richtig runter. Mit jedem Takt dieser genialen Darbietung werde ich ruhiger. Endlich Zeit, Zeit zum Runterkommen und Genießen. Ist es wirklich so, dass ich jetzt mehr Zeit habe? Etwas Ähnliches ist mir vor einigen Jahren aufgefallen, als ich mit dem Rauchen aufgehört hatte. Plötzlich, von jetzt auf schadstofffrei hatte ich nicht nur mehr Atem, sondern auch mehr Zeit. Viel mehr Zeit. Ich musste regelrecht lernen diese neue zusätzliche Zeit zu genießen. Das ist gar nicht so einfach, wenn man gewohnt ist jede Sekunde von Untätigkeit mit dem Saugen an Zigaretten zu belegen.
Kategorien: Aus meinem Leben | 0 Kommentare

Beitrag Freunden empfehlen
  • Facebook

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!