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Schliebmich -Geldbeutel und Gehirn auf Notbetrieb-

Ich bin sprachlos und wahrscheinlich hängt mein Unterkiefer auf Halbmast.
„Ist schon alles gebucht!“ Sie strahlt mich an.
So freudig erregt habe ich selten einen Menschen erlebt. Kein Zweifel, sie ist glücklich. Ich gönne es ihr, auch wenn mir, als Spießer der Gedanke in den Kopf schießt, das letztendlich wahrscheinlich ich zusammen mit den anderen Millionen Deutschen derjenige sein werde, der ihr Glück finanziert. Wenn sie in einem halben oder einem Jahr ohne einen Cent auf dem Konto beim Sozialamt aufschlägt, wird man sie fragen, was sie denn mit dem ganzen Geld aus der Abfindung angestellt hat, zumal sie ja noch die Steuern abführen müsse. Da wird es dann eng mit der Argumentation.
Andererseits beneide ich sie um genau diese Unbefangenheit. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“, melden sich die wenigen Bibelworte, die je bei mir Fuß gefasst haben, zu Wort. Warum eigentlich nicht mal etwas wagen? „Ist der Ruf mal ruiniert, lebt’s sich völlig ungeniert“, schon wieder so ein Spruch. Seit ich faste, also seit sage und schreibe jetzt schon fast 3 Tagen, kommen mir immer mehr solcher dämlicher Sprüche ins Gehirn. Wahrscheinlich schaltet die CPU auf Notbetrieb und erinnert sich nur noch an die ganz eingängigen Sachen. Au weia, wo soll das hinführen!
Kategorien: Aus meinem Leben | 0 Kommentare

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