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Tierfreund

Jakob führt eine Familie zusammen.

Jakobs Mama war vollauf begeistert, befand sich doch gerade der Sohn von Schnecki (oder war es doch die Tochter? So genau kann man das bei Schnecken ja nicht sagen) auf dem Weg zu ihrem Salatblatt. Das wäre ja nun eigentlich nicht so erwähnenswert, wenn dieses Salatblatt nicht mittig auf dem Esstisch in unmittelbarer Nachbarschaft des Fleischtellers gelegen hätte. Der Teller mit Grillfleisch sollte ursprünglich von der Küche in den Garten getragen werden, wo der Grill bereits glühte und der Tisch gedeckt wurde.
Der Garten war neben Schwimmbädern der Ort, an dem sich Jakob am liebsten aufhielt. Mit seinen sieben Jahren kümmerte er sich mit Vorliebe um alles im Garten, Hauptsache man konnte es ausbuddeln, ausreißen, beklettern, wegschießen, jagen oder auch mal behüten, aber letzteres eher selten.

Eigentlich war Jakob auch diesmal wieder auf dem Weg in den Garten. Zuvor sollte er jedoch das Grillfleisch von der Küche zu seinem Vater auf die Terrasse bringen. Nachdem es der Fleischteller die drei Meter bis ins Esszimmer geschafft hatte, überkam Jakob der Gedanke, jetzt aber mal ganz schnell auf Klo zu gehen.  Solche plötzlichen dringlichen Aktionen sind bei Jakob normal und bei den Eltern sowohl hinlänglich bekannt als auch akzeptiert. Nun gut, gelegentlich nervt so was auch mal, aber man hat ja keine wirkliche Wahl. 

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Kategorien: Jakobs Tagebuch | 1 Kommentar
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