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Rasentherapie

Jetzt sehe ich meinen Rasen mit ganz anderen Augen

„Schau doch mal, hier gibt es im Ramsch-Laden unten, da wo früher der  Kaisers war, ein Planschbecken für unseren Kleinen!“

Diese Nachricht erreichte mich nur Minuten nachdem ich das Haus betreten hatte, und ich mich an der mich umfangenden Kühle erfreuen konnte. Draußen hatte endlich der Sommer Einzug gehalten und uns Temperaturen von ca. 30° geschenkt. Das sollte auch so bleiben, zumindest, was die Meinung der Wettermacher anging.

„Toll!“, antwortete ich etwas missmutig.

Das würde mal wieder Arbeit bedeuten. Der Rasen müsste vorab gemäht werden. Das war aber nicht so einfach möglich, da mein Rasenmäher bereits seit 2 Wochen kaputt am Rand der Terrasse geparkt war. Vor Jahren hatte ich mir nach langem Zögern so einen Aufsitzmäher gekauft. Da konnte man zwischen Nachhausekommen und Abendtermin noch schnell ohne Kleiderwechsel, quasi im Anzug, den Rasen mähen. Seit ca. 2 Wochen war aber Asche mit „Ich mach mal schnell den Rasen“. Der Mäher wollte einfach nicht anspringen.

Also führte ich mein <TOLL> als Antwort weiter aus: „Das Planschbecken ist ja 236 x 153 cm groß, da muss ich aber vorab den Rasen mähen, und Du weißt doch….“

„Dann lässt Du den Mäher eben abholen und leihst Dir einen bei Nachbars.“

„Ja wer hat denn hier einen Rasenmäher?“, versuchte ich verzweifelt zu kontern.

„Alle haben einen Rasenmäher, mein Schatz!“, kam es süffisant aus der Frauenecke.

 

 

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Kategorien: Aus meinem Leben | 3 Kommentare
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