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Jakob, Mama und Phobie

Für Jakob ein Naturwunder, für seine Mama.....

„Mama, schau mal“. Jakob war eigentlich auf dem Weg zur Schule. Nun stand der Zweitklässler in der Garagenauffahrt und betrachtete konzentriert in leicht nach vorne gebückter Haltung (um dem Wunder möglichst nahe zu sein) etwas, dass sich offensichtlich auf dem Boden befinden musste.
„Mama, nun guck doch mal! Das hast du noch nicht gesehen.“, forderte Jakob weiterhin die Aufmerksamkeit seiner Mutter ein. Das Problem hierbei war allerdings, dass Jakobs Mama gar nicht wissen wollte, was Jakob da so interessiert betrachtete. Das lag nicht an Gleichgültigkeit oder Desinteresse, sondern eher daran, dass sie ziemlich sicher zu wissen glaubte, was Jakob da so im Angebot hatte.

Ohne auch nur den Hauch einer Reaktion zu zeigen, ging Jakobs Mama weiter die Auffahrt hoch zu ihrem Auto, mit dem sie vorhatte, ihren jüngsten in die Schule zu fahren. 
„Nun komm schon Jakob.“, versuchte seine Mama ihn von seinem Objekt abzulenken. „Komm jetzt, es ist schon spät!“
„Mama du musst aber erst gucken. Das hast Du noch nicht gesehen, ehrlich!“, erwiderte Jakob jetzt bereits mit selbstbewusster und null Nachgiebigkeit andeutender Stimme.

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Kategorien: Jakobs Tagebuch | 2 Kommentare
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