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Auszug - Eine Taufe die ist lustig -

Eine Taufe mal etwas anders gesehen.
Ein Auszug aus einer wahren Geschichte.

----- Jedenfalls erschienen sie (der 5 jährige Jakob und seine Eltern) pünktlich zur Taufe des ersten Kindes von Jakob Mamas Bruder in der Waldkirche, wo die feierliche Aufnahme in den Kreis der katholischen Christen stattfinden sollte. Das kleine Kirchenschiff war bereits zur Hälfte mit Angehörigen und Freunden gefüllt, und die Stimmung war recht locker.

In Anbetracht des heiligen Ortes… sehr locker. In der Eingangstür stand ein Bekannter von Jakobs Onkel, schlank, teuer gekleidet, moderner Langhaarschnitt und sicherlich irgendwie wichtig, was noch durch den Becher Coffee-To-Go weltmännisch unterstrichen wurde. Sein Kind, teuer gekleidet und obwohl bereits des Laufens mächtig, im Kindbuggy hängend, seine Frau, auch schlank, teuer gekleidet, sportlich und bekennende Müslifrühstückerin (zumindest sollte die zur Schau gestellte Wachheit ein gesundes Leben und beruflichen Erfolg Ihres Gatten suggerieren), und letztlich der Kinderbuggy, Marke sauteuer, supermodern, aber unpraktisch, setzten noch die abschließenden Akzente. Jakob folgte seinen Eltern in die Reihe 5. Zwei Reihen vor ihnen saßen OmPa in sehnsüchtiger Erwartung ihres kleinen Schatzes, und direkt neben Jakobs Papa hatte sich Mary, die langjährige Perle von OmPa, gesetzt. Sie befand sich mittlerweile in Rente, war jedoch noch immer familienzugehörig. Direkt vor den dreien saß bereits die Familie des älteren der beiden jüngeren Brüder von Jakobs Mama. Jakob erfüllte die sehnsüchtigen Herzen seiner Großeltern mit waren Sturzbächen der Zuneigung und die Welt schien vollends in Ordnung. Jedenfalls bis Opa sich zu seinem einzigen Schwiegersohn umdrehte und ihm gestikulierend mitteilte, dass sein Enkelsohn eine ganz besondere Duftmarke in Reihe 3 gesetzt hatte.

Hierzu muss erwähnt werden, dass Jakob bereits seit 2 Tagen nicht mehr sein großes Geschäft verrichtet hatte. Das hatte wiederum seine Mama dazu genötigt, bereits gestern auf der Heimfahrt vom Flughafen trotz relativer Kälte mit offenem Fenster zu fahren. Auch musste Jakobs Papa gestern im Flughafen bereits feststellen, dass wohl allen Leuten aus dem Flieger Jakob bereits aufgefallen war. So erntete er am Ankunfts-Gate teilweise grinsende und manchmal auch erleichterte Blicke zu  Worten des Abschieds. Kurz darauf durfte er dann auch den Grund hierfür erfahren. In Abständen von 10 Minuten entstieg der Hose seines Jüngsten eine Duftwolke, die an innere Zersetzung denken ließ. „Papa weißt du, das ist weil, --- Papa seit gestern ist keine Kaka mehr gekommen“ Er hätte es wirklich nicht unbedingt erwähnen müssen.  --------

Hier geht es dann demnächst weiter
Eine Handy stört die Andacht! oder waren es gleich mehrere? Der Altar wird zum Tummelplatz gestresster Kinder, und Jakob muss nochmal kaka!

 

Kategorien: Jakobs Tagebuch | 0 Kommentare

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Bonjacque - die schönen Seiten am : Fortsetzung -Eine Taufe die ist lustig.-

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Eine Taufe mal etwas anders gesehen. Ein Auszug aus einer wahren Geschichte. was bisher geschah Also die Duftmarke war gesetzt, und um Dem endlich ein Ende zu bereiten, schnappte Jakobs Papa sich seinen kleinen Stinker und wanderte hunderte Meter dur

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