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Die etwas andere Taufe.

Ein leichtsinniger Fotograf und ein Handy zur Taufe

Zur Salbung wurden alle Kinder und die Paten aufgefordert, zum Altar zu kommen, um der Zeremonie hautnah beizuwohnen. Das war auch der Startschuss für den beauftragten Fotografen,

sich am Taufbecken einzufinden. Da dieses jedoch bereits von einer Schar erwartungsvoller Kinder umringt wurde und man ja, als bestellter Fotograf und zusätzlich Angehöriger des Familienclans, den Ehrgeiz entwickelt, das ultimative Foto zu schießen, wurde kurzentschlossen eine erhöhte Position eingenommen. Dazu stieg der Fotograf auf einen in der Nähe postierten Stuhl, um besagtes Foto aus der Vogelperspektive aufzunehmen. Während der Bemühung um den optimalen Fotowinkel kamen seine Füße gefährlich nah an die Kante der Sitzfläche, was wiederum zu kurzzeitigen, gekonnten Balanceakten führte, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und mitsamt Fotoausrüstung beim Taufkind im Taufbecken zu landen. Diese Bemühungen wurden zwar von der Gesellschaft registriert, aber das in solchen Situationen gebräuchliche „Spring doch!“ blieb aus Gründen der Pietät aus.
Ein bekannter Klingelton durchschnitt die konzentrierte Atmosphäre. Diesmal dauerte es nicht so lange wie vor einigen Minuten, bis sich alle Blicke auf einen Punkt richteten. Reihe 5, innen links, Mary.
Kategorien: Jakobs Tagebuch | 0 Kommentare

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Bonjacque - die schönen Seiten am : Taufe mal anders - Mary, Handy und Fotograf

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Die Taufe droht aus dem Ruder zu laufen. Mary, Handy und Fotograf ringen um den Titel des erfolgreichsten Tauffeier-Boykotteurs. was bisher geschah... Wie wild durchstöberte sie Ihre Handtasche. Im Laufe der endlosen Sekunden, die folgten, wur

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