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Die unglaubliche Geschichte... Leseprobe

Mal was ganz anderes, eine kleine Leseprobe aus meinem "unglaublichen" Buch! Es ist nahezu unglaublich, dass kaum jemand weiß, dass es das Buch gibt. Das muss, so unglaublich es klingt, geändert werden! PS. Ein Klick auf das unglaublich tolle Coverbild und Ihr kommt zu Neobooks. Aandere ebook-Anbieter sollten den Titel ebenfalls führen, einfach mal nachschauen und stöbern.

Für Kindle sollte das Buch auch bei Amazon zu bekommen sein.

Viel Spaß beim Lesen.

Hein, Gerda und Schokolade

In der Küche am Herd stand Gerda. Gerda war fast einen ganzen Kopf größer als ihr Mann, dafür aber auch mindestens doppelt so schwer wie er.
Also, Gerda stand da, wie jeden Morgen, am Herd und wartete auf die Eier, die Hein aus dem Hühnerstall holte, eben auch wie jeden Morgen.

„Moin, moin, mein kleiner Schmetterling“. Die Tür zur Küche wurde langsam geöffnet und Heins roter Kopf schob sich durch den Türspalt.

Nun sind Schmetterlinge für gewöhnlich zarte leichte Wesen, die einen mit ihrer Anmut verzaubern. Gerda war allerdings weder leicht noch anmutig.
Es weiß ja ein jeder, dass sich Dinge schon mal ändern. Als Hein seine Gerda voller Liebe zum Traualtar führte und heiratete, da wog sie etwa so viel wie die Ferkelchen in Bauer Heins Stall.
Bauer Hein liebte seine Ferkelchen und er liebte seine Gerda.
Und weil Hein seine Ferkelchen so sehr lieb hatte, gab er ihnen jeden Tag das Leckerste zu essen, das Schweine sich so vorstellen können.
Und weil Hein seine Gerda so sehr lieb hatte, schenkte er ihr oft Sachen, die sie besonders gerne mochte. Schokolade, Limonade, Pralinen und auch gute fette Wurst aus eigener Produktion, also auch schon mal ein Schweinchen.
Und mit jedem Schwein das Bauer Hein für seine Gerda schlachtete um daraus für sie Wurst zu machen, wurde sein Schmetterling eben immer ein Stückchen breiter.
aber das hatte Bauer Hein gar nicht bemerkt. Er ist eben nicht der Schnellmerker, der Hein. Oder es ist ihm egal, weil er seine Gerda eben lieb hat, so wie sie eben nun mal gerade ist.
„Du, Gerda!“ Hein schaute seinen Schmetterling liebevoll an. „Du, die Hertha hat wieder kein Ei gelegt und die anderen Hühner legen auch immer weniger. Aber das kann uns doch egal sein, solange es für uns reicht!“
Gerda nahm Hein den Korb mit den Eiern ab und besah sich den Inhalt abschätzend. „Wenn deine blöden Hühner keine Eier mehr legen, dann kommen sie eben in die Suppe. Dann sind sie wenigstens noch für etwas gut.“
Jaja, manchmal konnte Gerda auch ganz schön hart sein und sich gar nicht benehmen wie ein Schmetterling.

Hein liebte aber nicht nur seine Ferkelchen und Gerda, sondern auch seine Hühner. „Neenee, lass mal, die legen doch noch genug Eier. Und die Hertha hat gerade eben mal ihre Menopause. Das wird schon wieder.“

Heins Kopf wurde jetzt noch roter. Seine Augen schauten jetzt etwas ängstlich. Schlurfend setzte er sich an den Frühstückstisch und wartete auf sein allmorgendliches Spiegelei mit gebratenem Speck.
Es musste eine Lösung her. Unbedingt, sonst müsste er seine geliebten Hühner zu Suppenhuhn verarbeiten. Und wenn er es nicht machte, dann würde es Gerda tun.

An diesem Morgen gab es kein Spiegelei. „Wenn deine Hühner keine Eier legen, gibt es auch kein Frühstücksei. Also, guck, dass neue Hühner rankommen und schlachte die alten!“, sagte Gerda böse, und ließ damit keinen Zweifel aufkommen, dass sie es ernst meinte.

.... jetzt lass ich mal ein paar Kapitel aus und springe ca. 20 Seiten weiter.

An dieser Stelle hat Hein und sein Hofhund Kurt schone eine kleine unglaubliche Erfahrung mit seinen Hühnern machen können, nur..... Gerda weiß davon noch nichts:

„Moin, moin, mein kleiner Schmetterling.“ Die Tür zur Küche wurde langsam geöffnet und Heins roter Kopf schob sich langsam durch den Türspalt.
Ganz in den Gedanken an den Hühnerstall gab Hein seiner Gerda den Korb mit den Eiern. Pardon… den Korb ohne Eier und setzte sich an den Küchentisch.
Hein saß da nur einfach so und guckte gedankenverloren aus dem Fenster. Dabei bekam er gar nicht mit, wie Gerda den Korb nahm, das Küchenbeil hinein legte und entschlossen die Küche Richtung Hühnerstall verließ.

Als sie über Kurt stieg, der ihr im Weg lag, schaute der nur kurz auf, brummelte etwas in seinen weißen Hundebart und schaute Gerda fassungslos hinterher.
Kurt war schon etwas älter und hatte darum weiße Schnauzbarthaare an seinen Lefzen. In den langen Jahren als Hofhund hatte er gelernt, wann es besser war, sich nicht einzumischen. So legte er sich vorsichtshalber schon weg von der Haustür neben die Regentonne, aber so, dass er den Hühnerstall und alles, was in und um ihn passierte, gut einsehen konnte.

Gerda ging festen Schrittes zur Stalltür, nahm den Riegel hoch und trat ohne Zögern in das Halbdunkel des Anbaus.
Hinter ihr fiel die Tür ins Schloss. Oder besser gesagt, Gerda schloss die Tür hinter sich, damit ihr die Hühner nicht entweichen konnten. Denn sie war fest entschlossen, eines der Hühner zu Frikassee zu verarbeiten.
Besser wäre aber gewesen, die Tür nicht zu schließen. Denn wenn die Tür zu ist, dauert es bekanntlich länger, bis man wieder raus ist. Und manchmal will man wieder ganz schnell  raus! Und besonders Gerda wollte ganz schnell wieder raus. Und dabei waren ihr sogar der Eierkorb und das Küchenbeil, das ihr vor Schreck aus den Händen glitt, egal.

PS. Ganz am Ende, gibt es dann noch ein kleines Extra. Aber das gibt es leider nicht in der Leseprobe. Neugierig? Super!

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